Die Vereinshaftpflicht deckt typische Personen- und Sachschäden aus eurer Tätigkeit, doch das Verleihen oder Weitergeben reparierter Geräte kann zusätzliche Bausteine erfordern. Achtet auf klare Formulierungen zur Mitversicherung von Veranstaltungen, Leihvorgängen, Kindern und Jugendlichen, Schlüsselverlusten sowie ehrenamtlichen Tätigkeiten. Dokumentierte Einweisungen, Nutzungsordnungen und Prüfprotokolle stärken im Schadenfall eure Position. Fragt gezielt nach Ausschlüssen, beispielsweise bei Hitzeentwicklung, Lithium-Akkus oder Eigenbaugeräten, und haltet schriftlich fest, was tatsächlich versichert ist.
Ehrenamtliche sind nicht automatisch umfassend unfallversichert. Mancherorts existieren landesweite Absicherungen, oft ergänzt ihr sinnvoll durch private Unfallversicherungen oder spezielle Ehrenamtspolicen. Prüft, ob Wegeunfälle, Tätigkeiten außerhalb der regulären Öffnungszeiten und gefährdungsbehaftete Einweisungen erfasst sind. Schulungen, dokumentierte Unterweisungen und geeignete Schutzausrüstung senken Risiken und zeigen Versicherern ernsthafte Prävention. Informiert Freiwillige transparent über Deckungen und Grenzen. Damit entsteht Fairness, Vertrauen und ein Umfeld, das Langzeitengagement fördert und Belastungen gemeinsam trägt.
Ausstattung ist teuer und oft mobil im Einsatz. Eine Inhalts- oder Elektronikversicherung kann Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl oder Vandalismus abfedern. Prüft, ob Ausrüstung außerhalb der Räume, bei Transporten oder auf Veranstaltungen mitversichert ist. Erfasst Seriennummern, Zustände, Neuwert- und Zeitwerte. Für Leihbibliotheken lohnt sich eine Inventarisierung mit Zustandsprotokollen und Fotos, um im Streitfall Klarheit zu gewinnen. Transparente Nutzerregeln und Erinnerungen vor der Rückgabe reduzieren Verluste und machen Prozesse für alle nachvollziehbar.
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